Frauenmantel / Allerfrauenheil / Taubecherl / Himmelstau


Die vielen ehrenvollen Namen drücken die vielfältigen Heilkräfte der Alchemilla aus. Sie ist eine Schwester der Rose. Beide gehören in die besonders wohlwollende Pflanzenfamilie der Rosengewächse. Diese wiederum sind die Verkörperung des Prinzips der „Süße des Lebens“.


Unter anderem zählen all unsere einheimischen Obstbäume und Beerensträucher dazu. Ihr Früchtereichtum steht als Sinnbild für ihre fruchtbarkeitsspendende Wirkung. Über ihren oft betörenden Duft und die Süße ihrer Früchte sind sie Balsam für Körper und Seele, spenden Gelassenheit und wirken entkrampfend. Auch bei Männern stärken sie den weiblichen Pol und machen sie so ausgeglichener, sanftmütiger und hingebungsvoller.


Die Heilkräfte der Rosengewächse sind besonders wertvoll für Frauen, die durch den hektischen Alltag unserer männlich orientierten Gesellschaft aggressiv, hart und männlich geworden sind. Ebenso wirken sie als Konstitutionsmittel für Frauen, die Schwierigkeiten mit ihrer weiblichen Identität haben und dadurch eventuell unter chronischen Frauenbeschwerden leiden.


Die Alchemisten im Mittelalter sahen in dem von der Alchemilla hervorgebrachten Tautropfen in der Blattmitte ein Sinnbild für den alchemistischen Prozess der Reinigung, Wandlung und Vollendung. Das brachte ihr den Namen bei. Aus diesem „Himmelswasser“ wurden qualitativ besonders hochwertige Lebenselixiere zubereitet.


Als Heilpflanze kommt der Alchemilla folgende Bedeutung zu:

• antirheumatisch
• blutungsregulierend
• gefäßschützend
• hormonregulierend
• krampflösend


Den Gerbstoffen werden dabei nochmals besondere Wirkungen zugeschrieben:

• adstringierend
• antibakteriell
• antimykotisch
• antiviral
• antimutagen
• antioxidativ


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